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    Smart-Devices von Pepperl+Fuchs für den Ex-Bereich

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    4. September 20266 Min. Lesezeit
    Smart-Devices von Pepperl+Fuchs für den Ex-Bereich

    Klassische Ex-geschützte Geräte hinken der IT oft Jahre hinterher: kein 5G, ein veraltetes Betriebssystem, keine Anbindung an modernes Mobile-Device-Management.

    Unser Partner Pepperl+Fuchs schließt diese Lücke mit einer neuen Gerätereihe für explosionsgefährdete Bereiche der Zonen 1, 2, 21 und 22.

    Smart-Ex 03, Smart-Ex 203, Tab-Ex 05 und Pad-Ex 01 P12 bringen 5G, leistungsstarke Prozessoren und Update-Zusagen bis 2032 in explosionsgefährdete Bereiche. In Kombination mit Device-as-a-Service (DaaS) von Everphone lassen sich die Geräte ohne großen internen Aufwand beschaffen, ausrollen und verwalten.

    „Unsere Kunden wollen Industrie 4.0 praktisch umsetzen – mit sicherer mobiler Technologie, die sie unkompliziert zum Einsatz bringen können. Everphone bietet auch für Ex-Zonen das perfekte Service-Modell: flexible Nutzung, zentrale Verwaltung sowie einfaches und schnelles Incident-Management.“

    — Hendrik Haag, EMEA Sales Manager Mobile Communication bei Pepperl+Fuchs

    Vier smarte Geräte für unterschiedliche Ex-Zonen

    Jedes Gerät deckt einen eigenen Anwendungsfall ab – von der Rundum-Absicherung für Zone 1 bis zum Tablet für weniger kritische Bereiche. Damit können alle Anforderungen moderner Enterprise-Mobility im Ex-Bereich abgedeckt werden.

    Smart-Ex 03

    Zone 1/21, NEC/CEC Class I Division 1. Android 15 ab Werk, Update auf Android 16 zugesagt, Sicherheitsupdates bis Oktober 2032 (alle 90 Tage).

    • Qualcomm QCM6490

    • 8 GB RAM

    • 128 GB Speicher

    • 6-Zoll-Display mit Gorilla Glass 3

    • 400 Gramm

    • 13-Megapixel-Hauptkamera, 5-Megapixel-Frontkamera (auch als Variante ohne Kamera erhältlich)

    • Fingerabdrucksensor in der Power-Taste

    • Desktop-Modus über USB-C

    • 5G

    ein explosionsgeschütztes Smartphone von Pepperl und Fuchs wird mit einem Kabel an einen Monitor angeschlossen
    Mit dem Desktop-Modus wird aus dem Smartphone mit einem Handgriff ein Arbeitsplatz

    Auf Youtube gibt es eine Playlist mit Kurzvideos, die die Vorteile des Smart-Ex 03 veranschaulichen: https://youtube.com/playlist?list=PL3MZFYaaexY96uHB38W_fEuy9nfJXofxX&si=snV4R-esXuD-tnBW

    Smart-Ex 203

    Zone 2/22, NEC/CEC Class I Division 2. Android 14, Sicherheitsupdates bis 2032.

    • Qualcomm QCM4490

    • 8 GB RAM

    • 128 GB Speicher (per microSD erweiterbar bis 512 GB)

    • 6,3-Zoll-Display

    • 48-Megapixel-Hauptkamera

    • 365 Gramm

    • Optionales Scanmodul für den Nahbereich

    • programmierbare PTT-Taste

    • 5G

    Tab-Ex 05

    Zone 1/21 und 2/22, Division 1 und 2.

    Basiert auf dem Samsung Galaxy Tab Active5, Android 15, Update bis Android 22 und Sicherheitsupdates bis 2032 zugesagt.

    • Exynos 1380

    • 6 GB RAM,

    • 128 GB Speicher (per microSD erweiterbar bis 1 Terabyte)

    • 8-Zoll-Display

    • S-Pen-fähig

    • 1.200 Gramm

    • Wireless-DeX-Modus

    • Google-ARCore-zertifiziert

    explosionsgeschützte Tablets
    Das Tab-Ex 05 von Pepperl+Fuchs


    Pad-Ex 01 P12

    Zone 2/22, Division 2. Windows 11 Pro.

    • Intel Core i5-1235U (12. Generation) mit Iris-Xe-Grafik

    • 16 GB RAM

    • 256 GB SSD

    • 11,6-Zoll-Display mit bis zu 1.000 cd/m² Helligkeit

    • vier Touch-Modi – auch mit Handschuhen oder im Regen bedienbar

    • Schutzart IP64

    • Thunderbolt 4

    • USB 3.2

    • optionaler 2D-Barcodescanner

    Smart-Ex 03, Smart-Ex 203 und Tab-Ex 05 sind zusätzlich nach IP68 und MIL-STD-810H zertifiziert – sie halten Stößen, Staub und Wasser auch im Dauereinsatz stand.

    5G, Campus-Netze und Network-Slicing: Konnektivität, die im Ex-Bereich zählt

    Industrielle Kommunikation läuft auf drei Ebenen. Für explosionsgefährdete Bereiche („Hazardous Locations“, HazLoc) macht das einen großen Unterschied.

    Öffentliche Netze

    Globales 4G-LTE und 5G funktionieren überall dort, wo Techniker*innen mobil unterwegs sind – etwa im Service-Einsatz zwischen mehreren Standorten.

    Private Campus-Netze

    Eigene Netze auf reservierten Frequenzen, etwa CBRS Band 48 in den USA oder 5G n48, geben Unternehmen die volle Kontrolle über Reichweite und Daten.

    Network-Slicing

    Mit 5G (3GPP Release 15/16) laufen mehrere virtuelle Netze auf derselben Hardware. Ein Notrufsystem bekommt so Vorrang vor normalem Datenverkehr – ganz ohne zusätzliche Infrastruktur.

    Der Unterschied zu klassischem Wi-Fi zeigt sich vor allem in vier Punkten.

    1. Abdeckung
      Ein 5G-Campus-Netz deckt ein ganzes Werksgelände mit wenigen Makrozellen ab. Wi-Fi braucht dafür viele Access-Points.

    2. Sicherheit
      5G authentifiziert Geräte per SIM. Wi-Fi setzt auf WPA2/3 – anfälliger für Angriffe.

    3. Latenz
      5G liefert minimale, planbare Latenz (URLLC). Wi-Fi arbeitet nach dem Best-Effort-Prinzip und schwankt.

    4. Mobilität
      5G ermöglicht nahtloses Handover bei hoher Geschwindigkeit. Bei Wi-Fi drohen Verbindungsabbrüche beim Roaming zwischen Access-Points.

    On-Device-KI: die Prozessoren im Detail

    Fehlerprognosen in Echtzeit brauchen Rechenleistung direkt auf dem Gerät. Die Modelle setzen deshalb auf unterschiedliche Chipsets, je nach Einsatzzweck.

    Smart-Ex 03: Qualcomm QCM6490 mit integrierter KI-Engine – ausgelegt für rechenintensive Aufgaben und globales 5G.

    Smart-Ex 203: Qualcomm QCM4490, speziell für Zone 2 konzipiert, mit voller Unterstützung für 3GPP Release 16.

    Pad-Ex 01 P12: Intel Core i5-1235U (12. Generation) mit Iris-Xe-Grafik – verarbeitet große Datenmengen und hochauflösende Videos unter Windows 11 Pro.

    „Smartphones und Tablets werden durch KI zur zentralen Schnittstelle zwischen Mensch, Cloud und Maschine: Sie vernetzen Daten, liefern kontextbasierte KI-Insights und ermöglichen schnelle, intuitive Interaktionen.“

    — Sascha Lekic, Vice President Strategic Product Management – Mobile Communication & HMI bei Pepperl+Fuchs

    Sicherheit und Zustandsüberwachung

    Die Smart-Ex-03-Serie überwacht sich selbst, per Hardware- und Software-Monitoring. Fehler werden erkannt, bevor sie zum Ausfall führen – das reduziert ungeplante Stillstände.

    Der Fingerabdrucksensor sitzt direkt in der Power-Taste. Das ermöglicht Multi-Faktor-Authentifizierung, die auch mit Handschuhen funktioniert.

    Smart-Ex 03 ist nach Android Enterprise Recommended (AER) zertifiziert, für Tab-Ex 05 ist die Zertifizierung vorgesehen. Beide Geräte erfüllen zusätzlich den Common-Criteria-Standard für IT-Sicherheit.

    Genauso wichtig ist der Update-Zeitraum: Für das Smart-Ex 03, Smart-Ex 203 und Tab-Ex 05 gibt es Sicherheitsupdates bis 2032, alle 90 Tage. [Video]

    Fünf Einsatzszenarien aus der Praxis

    Fehlerbehebung ohne Umweg über die Leitwarte

    Ein Feldgerät meldet über Ethernet-APL eine Abweichung. Der Techniker vor Ort ruft die Meldung direkt auf dem Smart-Ex 03 ab, prüft über die eindeutige Gerätekennung, welche Komponente betroffen ist, und sieht die Felddaten in Echtzeit.

    Über das angebundene Managementsystem bestellt er das Ersatzteil sofort – ohne vorher in der Leitwarte anzurufen.

    Digitale Arbeitsaufträge Schritt für Schritt

    Statt Klemmbrett und Papier bekommt das Team strukturierte Arbeitsaufträge direkt aufs Smartphone: eine Liste einzelner Schritte für Reparatur oder Instandhaltung.

    Smart-Ex 03 und Smart-Ex 203 führen durch den Prozess – das macht die Arbeit nachvollziehbar und reduziert Fehler.

    Remote-Support per verschlüsseltem Gruppenanruf

    Ein Techniker steht vor einer unbekannten Störung und hat beide Hände an der Anlage. Statt zum Funkgerät zu greifen, startet er einen verschlüsselten Push-to-Talk-Anruf über 5G (PTToC) – eine Expertin in der Zentrale wird live zugeschaltet und unterstützt bei der Diagnose, während er weiterarbeitet.

    Für laute Umgebungen gibt es dazu passendes Zubehör wie die Bluetooth-Lautsprecher-Mikrofon-Kombination RSM-Ex 01 BT Z0.

    Anlageninspektion mit Augmented Reality

    Beim Rundgang durch die Anlage hält eine Mitarbeiterin das Tab-Ex 05 vor eine Pumpe. Dank Google-ARCore-Zertifizierung und Indoor-Lokalisierung über GPS, Gyroskop und Beschleunigungsmesser blendet das Gerät Wartungshinweise und Zustandsdaten direkt im Kamerabild ein – hilfreich für Asset-Management, Inspektion und Predictive Maintenance.

    Ein Gerät für Lager, Außendienst und Büro

    Im Lager scannt ein Mitarbeiter mit dem Pad-Ex 01 P12 Wareneingänge, prüft Bestände und dokumentiert Schäden – auch mit Handschuhen oder im Regen dank der vier Touch-Modi.

    Zurück im Büro schließt er das Tablet einfach an Monitor und Tastatur an. Wer stattdessen das Smart-Ex 03 nutzt, bekommt über USB-C sogar einen vollwertigen Desktop-Modus direkt auf dem Smartphone – ein Gerät ersetzt damit den zusätzlichen Büro-PC.

    Von Werk bis Nutzer: Rollout ohne IT-Aufwand

    Die beste Hardware bringt wenig, wenn IT-Teams jedes Gerät einzeln einrichten müssen. Pepperl+Fuchs und Everphone automatisieren Staging und Management deshalb weitestgehend.

    Vorkonfiguration im Werk (eCSL): Sicherheitseinstellungen und Apps sind schon vor der Auslieferung installiert – als individuelle Custom-Service-Load.

    Automatische Registrierung: Über Android-Zero-Touch meldet sich jedes Gerät beim ersten Einschalten selbstständig in der Unternehmensumgebung an.

    Zentrale Verwaltung per MDM: Updates und Konfigurationen laufen weltweit over the air, ganz ohne physischen Zugriff aufs Gerät.

    Direkter Versand: Everphone liefert die einsatzfertigen Geräte wahlweise an einen Firmenstandort oder direkt an die Mitarbeitenden – ausgepackt, eingeschaltet, einsatzbereit.

    Fazit

    Pepperl+Fuchs liefert mit Smart-Ex 03, Smart-Ex 203, Tab-Ex 05 und Pad-Ex 01 P12 mehr als robuste Hardware für den Ex-Bereich: Zertifizierungen nach ATEX, IECEx und NEC/CEC, aktuelle 5G-Technologie und Update-Zusagen bis 2032 machen die Geräte zu einer Plattform, die mit den Anforderungen mitwächst.

    „Mit Pepperl+Fuchs gewinnen wir einen starken Partner, der Sicherheit und Industrieexpertise in unser DaaS-Modell einbringt. Gemeinsam ermöglichen wir Frontline-Worker*innen, sicher und effizient digital zu arbeiten – und Unternehmen behalten gleichzeitig die volle Kontrolle über ihre Geräteflotten.“

    — Jan Dzulko, CEO von Everphone

    Als DaaS-Partner übernehmen wir bei Everphone Beschaffung, Rollout und Verwaltung – damit sich Unternehmen auf das konzentrieren können, was zählt: sichere, vernetzte Arbeit im Feld.

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