eSIM („embedded SIM“) ist ein Verfahren, mit dem sich Nutzer*innen im Netz eines Mobilfunkanbieters identifizieren können. Anders als bei der „klassischen“ SIM-Karte (SIM = engl. Subscriber Identification Module), bei der es sich um eine physische Chipkarte handelt, setzt die eSIM einen im Endgerät bereits verbauten Chip voraus. Die Registrierung erfolgt dann zeitnah online.
eSIM-fähige Endgeräte von Apple
iPhones
Alle iPhone-Modelle ab dem iPhone XR sind eSIM-kompatibel, das schließt das iPhone XS, iPhone XS Max, iPhone SE (2020) und sämtliche Nachfolger der Generationen iPhone 11, iPhone 12, iPhone 13 und iPhone 14 ein.
Dual-eSIM
Seit der Generation 13 unterstützen iPhones auch die Verwendung von ausschließlich eSIMs bzw. mehrerer eSIMs. iPhone-Modelle ohne physisches SIM-Fach unterstützen grundsätzlich zwei aktive eSIMs.
iPads
Auch iPads haben teilweise einen eSIM-Chip verbaut. Folgende Modelle weisen das Bauteil auf:
- iPad Pro 11 Zoll (ab 1. Gen.)
- iPad Pro 12,9 Zoll (ab 3. Gen.)
- Apple iPad Air (ab 3. Gen.)
- Apple iPad (ab 7. Gen.)
- Apple iPad mini (ab 5. Gen.)
eSIM unter Android
Unter Android sind unter anderem folgende Modelle eSIM-fähig (kein Anspruch auf Vollständigkeit der Liste).
- Google Pixel (ab 3. Gen.)
- Samsung Galaxy S-Klasse (ab S20)
- Samsung Galaxy Fold
- Samsung Galaxy Z Flip
- Huawei P (ab P40)
- Motorola Razr (ab 2019)
Alle drei Mobilfunknetzbetreiber in Deutschland (Deutsche Telekom, Vodafone, Telefónica) bieten eSIM an.
Dual-SIM-Geräte
Geräte, die zur Aufnahme und Nutzung zweier SIM-Karten bzw. einer SIM-Karte und einer eSIM ausgelegt sind, nennt man Dual-SIM-Modelle.
ePIN
Zum Registrieren einer eSIM benötigen Nutzer*innen einen Aktivierungscode, die sogenannte ePIN.
