Bang & Olufsen im Interview: Kann Unterhaltungselektronik nachhaltiger werden?
04.07.2023
04.07.2023
Autor*in: Robert Nagel
Robert schreibt für Everphone zu sämtlichen Themen rund um Unternehmen, Produkt und Geräte.
Inhaltsverzeichnis

Bang & Olufsen, das dänische Luxusunternehmen für Unterhaltungselektronik, verbindet modernste Audiotechnologie mit kultigem Design. Mit einem starken Engagement für Nachhaltigkeit sorgt die Marke dafür, dass ihre Produkte möglichst zu einer besseren Zukunft beitragen. Die stilvollen Designs sind nicht nut zeitlos, sondern eben auch langlebig. Wir haben Bang & Olufsen am Hauptsitz in Struer in Dänemark besucht, um über Nachhaltigkeit und Cradle-to-Cradle-Konzepte zu sprechen.

Das Unternehmen legt großen Wert auf die verantwortungsvolle Beschaffung von Materialien, die Reduzierung von Abfällen und die Minimierung der Umweltauswirkungen. Bang & Olufsen ist bestrebt, Produkte mit möglichst langer Lebensdauer zu entwickeln, die repariert werden können und die modular aufrüstbar sind – im Gegensatz zu ständig neuen Designs, die Kompatibilitätsprobleme verursachen.

Kreislaufwirtschaft und Cradle-to-Cradle-Produkte

Wir trafen uns mit Mads Kogsgaard Hansen, Senior Global Product Manager bei Bang & Olufsen, um mit ihm über Kreislaufwirtschaft und Cradle-to-Cradle-Produkte zu sprechen. Er nahm kein Blatt vor den Mund, was den Status quo der Consumer-Electronics-Branche in Bezug auf die Umwelt anging:

„Wir erzeugen immer mehr Abfall“, sagte Mads und gab uns einen Überblick über die Unterhaltungselektronik im Allgemeinen.

„Die Branche verbraucht sehr viel Rohstoffe und sehr viel Energie. Wir sind Teil des Problems. Wir sind deshalb sehr zurückhaltend, wenn es darum geht, von nachhaltiger Unterhaltungselektronik zu sprechen- Die gibt es nämlich nicht … “

Mads Kogsgaard Hansen

Aber Mads bleibt optimistisch, dass sich die Dinge ändern könnten: „Ich denke, was wir jetzt neu schaffen können, ist: ein Teil der Lösung zu werden. Das Beste, was wir im Moment tun können, ist, für Langlebigkeit zu sorgen.“

Hier findest du das Video mit dem Interview: 

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